Bernardo Bellotto

Bellotto, Bernardo, genannt Canaletto

1721 (Venedig) - 1780 (Warschau)

Hofkünstler

BIOGRAFIE //

beginnt noch vor 1740
die Lehre bei seinem Onkel Antonio Canal, dessen Beinamen Canaletto er übernimmt

malt Ansichten seiner Vaterstadt

1742-46
entstehen auf Reisen Ansichten von Rom, Florenz, Mailand, Turin, Verona u. a.

1745
als Hofmaler Karl Emanuels III., Herzogs von Savoyen und Königs von Sardinien,

in Turin tätig

1747
Hofmaler Augusts III., des Kurfürsten von Sachsen und Königs von Polen, in Dresden

malt bis zum Ausbruch des Siebenjährigen Krieges 1756 zahlreiche Ansichten von Dresden, Pirna, Königstein, sowie Architekturcapricci

1748
Ernennung zum „Peintre du Roi“

1758
geht mit seinem Sohn Lorenzo nach Wien, wo er bis 1761 am Hof der Kaiserin Maria Theresia Veduten der Stadt und von Schlössern der Umgebung malt

1761
malt er in München am Hofe Kurfürst Maximilians III. Ansichten der bayrischen Hauptstadt, kehrt noch im selben Jahr nach Dresden zurück

1763
nach Ende des Siebenjährigen Krieges und nach dem Tod seiner Gönner August III. und Graf Brühl findet er an der 1764 neu gegründeten Kunstakademie nur eine bescheidene Anstellung als Lehrer für Perspektive

1767
bricht  mit Sohn Lorenzo nach St. Petersburg zum Hofe Katharinas II. auf, kommt aber über Warschau nicht hinaus, da er dort als Hofmaler des polnischen Königs Stanilaus August Poniatowski bis zu seinem Tod Anstellung findet

malt Veduten von Warschau und umliegenden Schlössern

 

AUSSTELLUNGEN //

(Auswahl)

2014/ 15
Canaletto. Bernardo Bellotto malt Europa, Alte Pinakothek München

2022
Zauber des Realen. Bernardo Bellotto am sächsischen Hof, Gemäldegalerie Alte Meister Dresden

2026
Canaletto & Bellotto, Kunsthistorisches Museum Wien

WERKE DES KÜNSTLERS

Bellotto, Bernardo, genannt Canaletto

Die Alte Kemnate der Festung Sonnenstein und die Stadt Pirna
zwischen 1754-1758

Radierung

Plattenabdruck ca. 420 mm x 545 mm
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