Vortrag

Zwischen Fels, Fluss und Sehnsucht – Der Plauensche Grund in Bildern. Vortrag mit Kristin Gäbler

Gemälde Alter Eiskeller im Plauenschen Grund von Ludwig Friedrich, Dresden Kunsthandlung Kühne
Gemälde Landschaft von Friedrich Otto Georgi, Kunsthandlung Kühne Dresden
Gustav Friedrich Papperitz Landschaft Kunsthandlung Kühne
Gemälde Alter Eiskeller im Plauenschen Grund von Ludwig Friedrich, Dresden Kunsthandlung Kühne
Gemälde Landschaft von Friedrich Otto Georgi, Kunsthandlung Kühne Dresden
Gustav Friedrich Papperitz Landschaft Kunsthandlung Kühne
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  • DATUM // 17. September 2026
  • ZEIT // 19:00 Uhr
  • Kunsthandlung Kühne

Plattleite 68, 01324 Dresden

Ludwig Friedrich: Alter Eiskeller im Plauenschen Grund, Foto: Doreen Cramer.

Zwischen Fels, Fluss und Sehnsucht – Der Plauensche Grund in Bildern.


Vortrag mit Museumsleiter Kristin Gäbler (Städtische Sammlungen Freital auf Schloss Burgk)

 

 

Der Plauensche Grund, jenes schöne, wilde Tal, das sich entlang der Weißeritz vom einstigen Dorfe Plauen bis nach Tharandt erstreckte, war einst ein Sehnsuchtsort der Künstler.

Nachdem er ab Mitte des 18. Jahrhunderts mehr und mehr erschlossen worden war, zog es Scharen von Ausflüglern in die idyllische Landschaft. Dichter und Sänger beschrieben den Grund als einen der schönsten im ganzen Land. Er wurde von Friedrich Schiller, Ludwig Tieck und Heinrich von Kleist bewundert. Der Dichter Wilhelm Müller, bekannt durch das Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“, schrieb hier seinen „Frühlingskranz aus dem Plauenschen Grunde“ mit dem 1827 von Franz Schubert vertonten Lied „Die Forelle“. Und auch die Maler kamen mit ihren Staffeleien und Skizzenbüchern, um vor der Natur zu zeichnen. Die Ersten vor Ort waren die Vorromantiker Johann Christian Klengel und Johann Alexander Thiele. Letzterer reiste als Prospektmaler im Auftrag Augusts des Starken umher, um die zahlreichen idyllischen Sehnsuchtsorte rings um Dresden festzuhalten. Die beiden als Lehrer an die Dresdner Kunstakademie berufenen Schweizer Anton Graff und Adrian Zingg durchstreiften das pittoreske Tal an der Weißeritz und begeisterten auch ihre Schüler Christian August Günther, Johann Friedrich Wizani und Carl August Richter, im Plauenschen Grund zu arbeiten. Es folgten noch viele und es entstanden Tausende von Kunstblättern. Diese Bilder trugen die Ansicht des Grundes in die Welt.

Kristin Gäbler möchte sich mit Ihnen gemeinsam auf einen bebilderten „Kunstspaziergang“ begeben. Genießen Sie noch einmal die Schönheit jener Landschaft, um am Ende mit ihr auf Schloss Burgk anzukommen – getröstet im Bewusstsein, dass man sie auch heute noch finden kann, die „geheimen“ Sehnsuchtsorte.

 

Im Anschluss des Vortrages: Kurzführungen mit selten Ausstellungsstücken zur Mineralogie und Gesteinskunde des Plauenschen Grunds.

Es führen Jule Ander und Frank Kühne.

 

Eine Kooperationsveranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung: „Überall ein Sehnen – Ein tiefer Blick in die Dresdner Romantik“.
Städtische Sammlungen Freital auf Schloss Burgk (Ausstellungsdauer 19.07.2026 bis 1.11.2026).

 

Einlass 18:30 Uhr
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Kunsthandlung Kühne

Anmeldung dringend erforderlich!
Telefon: 0351 2679064
E-Mail: info@kunsthandlung-kuehne.de
Eintritt frei.

 

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