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Harald Marx: Traugott Lebrecht Pochmann (1762-1830)

Ein Dresdner Maler in seiner Zeit

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Gesammelte Aufsätze und bisher unveröffentlichte Texte. Mit Werkverzeichnis

2021, Via Regia Verlag, 354 Seiten, zahlreiche Farb- und Schwarz-Weiß-Abbildungen

ISBN 978-3-944104-40-9

Der heute beinahe vergessene Maler Traugott Lebrecht Pochmann gehörte am Ende des 18. und in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu den produktivsten Künstlern in Dresden. Auf beinahe jeder der alljährlichen Akademie-Ausstellungen war er vertreten, zumeist durch mehrere Porträts und jeweils ein Historienbild; die Ausstellungsbesprechungen in damaligen Zeitungen und Zeitschriften erwähnen ihn und seine Werke Jahr für Jahr und Camillo Graf Marcolini als Generaldirektor der Kunstakademie hat in einem „Unterthänigsten Vortrag“ an den Kurfürsten schon am 7. Juli 1789 geschrieben: „Pochmann. Ein fast vollendeter Scholar. Er malt in Pastell, Mignature und in Oel gleich gut, und seine neulich ausgestellten Stücke sind für ihn Empfehlung“, und 1796 hieß es in einer frühen Biographie: „Man darf sich für die Zukunft noch viel von ihm versprechen.“

Prof. Dr. sc. phil. Harald Marx, geboren am 13. Februar 1942 in Berlin, studierte Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und schloss das Studium mit einer Arbeit mit dem Titel „Karl Friedrich Schinkel und die deutsche Romantik“ ab. Von 1966 bis 2009 war er an der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden beschäftigt, anfangs als wissenschaftlicher Assistent, seit 1980 als Kustos und von 1991 bis 2009 als Direktor.

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