Köhler, Waldo
1909 (Rascha bei Bautzen) - 1992 (Dresden)
BIOGRAFIE //
1923-27
Lehre als Lithograf in Bautzen, daneben autodidaktische Weiterbildung im Zeichnen und Malen bei dem Bautzner Maler Berthold Hunger
1928-32
Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller, Hermann Dittrich, Ferdinand Dorsch und Max Feldbauer,
künstlerische Einflüsse durch die Kunst des Expressionismus der Brücke-Maler, Oskar Kokoschka, Gustave Courbet und des Dresdner Spätimpressionismus
1929
Eintritt in die Dresdner ASSO (Assoziation revolutionärer bildender Künstler Deutschlands)
Zusammentreffen mit Lea und Hans Grundig, Eva Schulze-Knabe, Fritz Schulze, Wilhelm Lachnit, Curt Querner, Wilhelm Dodel und Max Möbius
Ausschluss vom Akt- und Anatomiesaal wegen linksgerichteter politischer Tätigkeit
1932
verlässt Akademie und ist freischaffend in Dresden tätig
1945
Zerstörung von Wohnung und Atelier beim Bombenangriff auf Dresden
Mitte 1950er Jahre
setzt neue künstlerische Blütephase und Schaffensperiode ein,
Geburt seiner zwei Söhne,
malte helle, besonders auf Lichtwirkung ausgelegte Bilder, Einsatz von pastosem Farbauftrag unter Einbeziehung der Spachteltechnik
1965
Kunstpreis der Stadt Dresden
Werke u. a. Gemäldegalerie Neue Meister Dresden, Städtische Kunstsammlung Freital, Galerie Moritzburg Halle, Staatl. Museum Schwerin
Aussprüche Waldo Köhler:
„Mir ist es immer nur um schöpferisches Erfassen und Gestalten der Wirklichkeit gegangen, niemals um einen Kunstgriff. Das starke Erlebnis der Natur ist für mich wichtig.“
„Man muss Brennen für die Sache.“
AUSSTELLUNGEN //
1950er, 60er und 70er Jahre
verschiedene Kunstausstellungen in Dresden
1994
Ausstellung im Stadtmuseum Dresden mit Erich Gerlach und Max Rosenlöcher