Minna Köhler-Roeber

Köhler-Roeber, Minna

1883 (Reichenbach im Vogtland ) - 1957 (Friesen in Reichenbach)

Malerin

BIOGRAFIE //

Tochter einer wohlhabende Fabrikantenfamilie, die ihr die Möglichkeit einer künstlerischen Ausbildung eröffnete

bereits früh entwickelte sie künstlerisches Talent

Besuch des Malunterrichts bei Eda und Marie Meyer-Blaise auf der Ostbahnstraße 8 in Dresden im s.g. „Dresdner Montmartre“ – Viertel

ab 1906
Schülerin in der Malschule von Johannes Walter-Kurau in Dresden, der ihren Malstil entscheidend prägte und dem sie persönliche Nahe stand; Briefwechsel bis zum Tod des Künstlers 1932

1909
entstand das Ölbild Porträt Minna Köhler-Roeber von Walter-Kurau, als ein malerisches Hauptwerk des Künstlers

unter Walter-Kurau verstärkte Hinwendung Köhler-Roebers zur Landschaftsmalerei

ab 1908
als Kopistin tätig in der Gemäldegalerie Alte Meister Dresden

Schülerin bei Paul Poetzsch in Dresden

Hinwendung zur Porträtmalerei

1914-15
Ausbildung an der Städtischen Höheren Web- und Spinnschule zu Reichenbach, Abteilung für Weberei, Fachrichtung Musterzeichnen

um 1915
Besuch der Kunstgewerbeschule von Wilhelm von Debschitz in München, s.g. Debschitz-Schule

ab 1921
freiberuflich tätig in Liebertwolkwitz, Leipzig

Studienreisen innerhalb Deutschlands, Italiens, der Schweiz und Frankreich

Literatur
Hartmann, Ralf F., Zwischen Baltikum und Berlin. Der Maler Johann Walter-Kurau (1869-1932) als Künstler und Lehrer, Halle (Saale) 2009.

Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler, Hans Vollmer, 6. Band, S. 153.

 

AUSSTELLUNGEN //

1957
Gedächtnis-Ausstellung in der Verkaufsgenossenschaft bildender Künstler in Leipzig

2020
Die Malerin Minna Köhler-Roeber (1883-1957). Bürgerliches Stadtleben und ländliche Idylle, Bastion Kronprinz, Zitadelle Spandau

WERKE DES KÜNSTLERS

Köhler-Roeber, Minna

Bergstadt Platten mit Plattenberg
c. 1950

Öl auf Malkarton

16,5 cm x 21 cm
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